eine Reise aus dem Haus...

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt - Nicholas Gannon, Nicholas Gannon, Harriet Fricke

Klappentext:
Archer Helmsley ist ein Entdecker – genau wie seine Großeltern, die berühmten Naturforscher. Es gibt nur ein Problem: Seit Ralph und Rachel Helmsley vor zwei Jahren spurlos auf einem Eisberg verschwanden, lässt Archers Mutter ihn nicht mehr vor die Tür.
Wie aber soll man in einem Haus voller ausgestopfter Tiere und todlangweiliger Dinner-Gäste jemals ein Abenteuer erleben? Archer braucht einen Plan!
Zum Glück ist da das Nachbarmädchen Adélaïde, das schon mal gegen wilde Krokodile gekämpft hat. (Woher sonst sollte sie ihr Holzbein haben?) Und Oliver, der in jedem Plan die kleinen Fehler aufspürt. (Zum Beispiel, dass man ohne U-Boot und die Möglichkeit, das Haus zu verlassen, kein Tiefseeforscher werden kann.)
Als dann auch noch ein einäugiger Kapitän vor Archers Tür auftaucht und ihm einen Haufen alter Reiseaufzeichnungen von Ralph und Rachel Helmsley überreicht, steht Archers Entschluss fest: Er muss zum Südpol reisen und seine Großeltern finden!
Ein Buch für todesmutige Tagträumer und heimliche Helden

Über den Autorin:
(BlogdeinBuch)
Nicholas Gannon hat Kunst und Design studiert und sich in verschiedenen Jobs versucht, bevor er Vollzeit-Autor wurde. Er hat in den Bundesstaaten Tennessee, Minnesota und New York gewohnt und für kurze Zeit auch in einem hohen, schmalen Sandstein-Haus in New York City, das ihn zum Haus der Hemsleys in der Weidengasse 375 inspiriert hat. Inzwischen lebt der Autor in Brooklyn. "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" ist sein Debüt.

Erster Satz:
Unter den Tausenden von Kindern, die jeden Tag geboren werden ist mindestens eins, das sich als Träumer entpuppt.

Gestaltung:
Man erkennt sofort das dieses Buch mit sehr viel liebe Gestaltet ist. Es hat ein sehr, wie ich finde, prunkvolles Cover und lässt und die ein oder andere Idee sprießen worum die Geschichte handelt.
Auf den Innenseiten gibt es auch jede Menge schöne Gestaltungen, Bilder und schönen Gestaltungselemente.

Inhalt:
In der Geschichte geht es vor allem um Archer Helmsley. Er ist der Enkel sehr berühmter Forscher und ist genau wie sie sehr neugierig. Aber vor allem seine Mutter hält von so etwas gar nichts. So kommt es dazu das er sein ganzes Leben nur in dem Haus seiner Großeltern verbringt, mit der Ausnahme des Schulbesuches. Als seine Großeltern dann verschwinden schmiedet er einen Plan um das Haus zu verlassen.

Meine Meinung:
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, jedoch verspricht es nicht so ganz was der Titel verspricht.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, er ist sehr flüssig und auch sehr verständlich, also genau richtig für Kinder. Zudem sind die Kapitel noch in kleine Etappen unterteilt sich sehr gut lesen lassen und einem kleine Pausen gönnt 
Die Geschichte selber hat mir auch sehr gut gefallen und zeigt einmal ein etwas anderes Abenteuer das zeigt wie schwer es teilweise aus dem eigenem Haus zu kommen.
Die Gegenden in denen das Buch spielt sind sehr gut beschrieben und mit Zeichnungen des Autors untermalt.
Was mir jetzt nicht so gut gefallen hat ist der Titel, weil er einfach ein bisschen mehr verspricht, aber so viel passiert nicht.
Leider kann ich hier nicht genauer beschreiben, da ich sonst zu viel verrate ;)

Bewertung:
∞∞∞∞